Nicht nur rationale Gründe wie Flächenknappheit oder kurze Erschließungswege führen zu der Stapelung von Nutzungen.
Interessant ist die Einbeziehung von „natürlichen“ Elementen in diese Megastrukturen. Landschafts- und Grünräume werden wie Straßen oder der Wohnraum als notwendige Fläche verstanden und einfach als weitere Schicht hinzugefügt. Dabei gehen die Planungsbeispiele weit über das einfache Begrünen des Dachs hinaus. Die Architektur in ihrem Ganzen bildet dann zu ihrer Umgebung
eine topografische Abwechslung, da meist eine große Höhe über
eine große Fläche, also anders als die punktuelle Höhe eines
Hochhauses, gebildet wird.
In der Fernsicht sind die Grenzen des Gebäudes
oft nur schwer erkennbar und bieten unterschiedliche Horizont– Erlebnisse.