Die Kreuzpreiselastizität der Nachfrage misst die Intensität der Reaktion der Nachfrage nach einem Gut auf eine Änderung des Preises eines anderen Gutes.
oder anders:
Der Grad der Substituierbarkeit und damit das Ausmaß einer möglichen Konkurrenz zwischen den Anbietern von zwei Gütern wird häufig durch die Preiselastizität gemessen.
Unterscheidung in 3 Fällen:
Substitutionsgüter:
Die Kreuzpreiselastizität ist bei Substitutionsgütern i. d. R. sehr hoch. Güter werden im Urteil der Nachfrager als relativ gleichwertig angesehen (z. B. Benzinmarken, Zigarettensorten).
Komplementärgüter:
Bei komplementären Gütern ist die Kreuzpreiselastizität negativ. Erhöht der Hersteller des Gutes X seinen Preis, so beeinflusst er damit auch die Nachfrage nach komplementären Produkten anderer Hersteller negativ (z. B. DVD Recorder, bespielbare DVDs).
Unabhängige Güter:
Die nachgefragte Menge eines Gutes X kann gänzlich unabhängig sein vom Preis eines Gutes Y (z. B. Klavier/Spazierstöcke; Möbel/Salz). In diesem Fall ist die Kreuzpreiselastizität gleich Null. Von der Preiserhöhung eines Gutes gehen dann keine Nachfragewirkungen auf das andere Gut aus.