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Ein immer größeres Problem wird in der Zukunft die Energieversorgung unserer Gebäude mit Wärmeenergie sein. Über Jahre wurde hier fast ausschließlich auf fossile Brennstoffe wie Öl oder Gas gesetzt. Energiesparen war da nicht so angesagt und wurde mehr halbherzig umgesetzt. Zwar kamen ende der 80ziger Jahre mehr und mehr Gaskessel mit der neuen Brennwerttechnologie zum Einsatz und mittlerweile wird f ast jede neue Gas Heizung mit derartigen Kesseln ausgerüstet, aber immer noch sind einige 100000 Kesselanlagen im Einsatz, die älter als 30 Jahre und nicht nur echte Energiefresser, sondern auch wahre Drecksschleudern sind.


Doch steigende Energiepreise, der dringend erforderliche Schutz unserer Umwelt, zwingen Bauherren, Anlagenbetreiber und Kesselhersteller zum Umdenken. Gerade in den letzten 10 Jahren hat sich viel auf dem Markt der Heizkessel und Wärmeversorgung getan. Neben Neu- und Weiterentwicklungen von Kesseltechnologie bei der Gas-Brennwerttechnik und der Öl-Brennwerttechnik, kommen mehr und mehr auch Wärmeerzeugungsanlagen mit innovativen Ideen auf den Heizungsmarkt, wie Biomasse Kesselanlagen zum Beispiel bei der Pellet Heizung. Selbst die Solaranlage kann in unseren Breitengraden bei entsprechender Anlagen Technologie einen großen Beitrag zur Wärmeversorgung beitragen.


Trotzdem sind Bauherren und Betreiber von Heizungsanlagen gerade durch diese Entwicklungen verunsichert und zögern oft die notwendigen Entscheidungen, vor allem bei der Anlagensanierung hinaus. Denn wo geht die Reise in Zukunft hin welche Heizung ist richtig für meine Immobilie und welche Anlagentechnik kann ich für den bestehenden Gebäudebestand überhaupt einsetzen.


Eines ist sicher die Vorräte an fossilen Brennstoffen, wie Öl und Gas sind endlich und werden auch in Zukunft ständig steigenden Preisen ausgesetzt sein. Trotzdem wird gerade bei der Sanierung im Gebäudebestand auch in Zukunft noch auf diese Brennstoffe gesetzt werden müssen. Nicht jeder Keller bietet genügend Raum zum Einbau eines Pelletkessels, mit Pelletlagertank und Pufferspeicher zur Abfederung des Taktens der Pelletheizung. Noch schwieriger stellt sich die Situation beim nachträglichen Einbau einer Solaranlage dar. Hier müssen nicht nur die räumlichen Gegebenheiten passen sondern auch die restliche Technik und vor allem die Heizflächen. Ohne Flächenheizungen, wie die Fussbodenheizung, ist eine Solaranlage nicht rentabel einsetzbar.


Wer heute vor der Entscheidung steht eine neue Heizungsanlage zu bauen oder die vorhandene Heizung zu erneuern, sollte sich in jedem Fall von einem Ingenieurbüro technisch beraten lassen.



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